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"Die wundersame Reise der kleinen Sophie"
"Sofies Reise auf der Bühne Für so ein sensibles Thema braucht man einfach die richtigen Leute. Die Inszenierung stammt von Oliver Spatz, die vielfach prämierte Kinderbuchillustratorin und Grafikern Nadia Budde hat zwölf Bühnenbilder auf eine drehbare Leinwand gezeichnet." Berliner Zeitung, 10. September 2005
"Die wundersame Reise der kleinen Sofie
Das Thema Sterben wird hier nicht von der rührseligen Seite behandelt, sondern die letzten Stunden der kleinen Sofie werden als eine spannende, phantasievolle Abendteuerreise erzählt." Neuköllner Anzeiger, September 2005
"Sofies letzte Reise – Ein mutiges und wichtiges Theaterstück für Kinder
Ein turbulentes Abenteuer zwischen Lachen und Weinen, mit vielen phantastisch-grellen Stationen, die dem Zuschauer nachhaltig im Gedächtnis bleiben." SpielArt, Nr. 36 (IV/2005)
"Schiller_Gefangen_Endlich.SM"
"Theater hinter Gittern: Schiller mit Ohrring und Zahnlücke
Friedrich Schiller überrascht auch 200 Jahre nach seinem Tode noch: Im südthüringischen Untermaßfeld trägt er Glatze, einen Ohrring und verbirgt seine Zahnlücke nicht. Gefangene der Justizvollzugsanstalt (JVA) haben dort das Stück „Schiller_Gefangen_Endlich.SM“ einstudiert. 223 Jahre später läuft die Geschichte auf dem mit Gittern, Kameras und Stacheldraht gesicherten Innenhof der Wasserburg etwas anders ab: Schiller, gespielt von einem Gefangenen deutlich älter als 23, wird verhaftet und in eine Zelle geworfen. «Der fiktive Gefangene Schiller sieht sich bei seiner Arbeit im Gefängnis unerwarteten Schwierigkeiten ausgesetzt», erklärte Spatz." dpa, 30. Mai 2005
"Die Freiheit existiert nur im Reich der Träume Wenn Gefangene im Stafvollzug solche Schiller-Sätze rezitieren, ist das schon etwas Besonderes. Wenn sie noch dazu mit Theaterprofis auf dem Gefängnishof spielen, dann wird Schiller zum außergewöhnlichen Ereignis. „Schiller hinter Gittern“ kam am vergangenen Freitag in der Justizvollzugsanstalt Untermaßfeld gleich zweimal erfolgreich zur Premiere. Kam mancher vielleicht noch mit gewisser Sensationslust – wann gibt es schon mal Gelegenheit hinter die Gefängnismauern zu schauen? – so verließen am Ende alle das „Theater im Vollzug“ bewegt und beeindruckt. In nur zwei Wochen hat der Berliner Dramaturg Oliver Spatz, ehemals am Meininger Theater engagiert, mit fünf Gefangenen, zwei Profi-Schauspielern, einer Tänzerin und einer Ausstatterin ein Stück erarbeitet und szenisch umgesetzt. Eine in sich stimmige Szenenfolge wurde ideenreich zu einem Stück zusammen gefügt, in dem sich Historisches und Fiktives vermischen."
Freise Wort, 31. Mai 2005
"Den Auftakt bildet die Einlieferung des Dichters in eine Zelle, in der mehrere Gefangene liegen, deren Namen man kennt: Schwarz, Spiegelberg, Schufterle; alles legendäre Räuber aus Schillers Feder. Die wenigen Habseligkeiten des Neuankömmlings werden konfisziert; dafür statten ihn die Mithäftlinge heimlich mit dem hier Notwendigsten aus. Während Schiller unter diesen Umständen zusehends verstummt, leben seine Räuber auf und konfrontieren ihn mit dem Gefängnis-Alltag. Während der von der Gefangenschaft zermürbte Literat am Ende als Ehrenbürger der französischen Revolution unter den freien Himmel entlassen wird, gibt es für seine Räuber kein Zurück in die Zivilisation. Dafür kommt viel Beifall vom Publikum, das mittels Entlassungsschein das Tor wieder passieren darf. Darauf werden die fünf Häftlinge zwischen 30 und 50 noch einige Monate warten müssen. Am 9. Juni bekommen sie immerhin Ausgang. Dann treten sie bei den Mannheimer Schillertagen auf." Leipziger Volkszeitung, 31. Mai 2005
"Staat bezahlt Knacki-Tournee – nach 70 Minuten ist Schiller tot." BILD Thüringen, 1. Juni 2005
"Aufregendes Theater Es war eine der sichersten Theateraufführungen aller
Zeiten: Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen lud das Theaterfestival «Schillertage» am Donnerstagabend in die Mannheimer Justizvollzugsanstalt (JVA) zur Premiere des Thüringer Werks «Schiller_Gefangen_Endlich.SM».
Der Dichter macht sich darin auf seine historische Flucht 1782 aus Stuttgart nach Mannheim und später ins thüringische Bauernbach - nur gelingt sie ihm auf der Bühne nicht. Im Gefängnis trifft Friedrich Schiller auf lyrikbegeisterte und freiheitsliebende Häftlinge, die ihn zu neuen Werken inspirieren. Das zwei Mal getrennt für Gefangene und Besucher aufgeführte 70-minütige «Theater-im-
Vollzug-Projekt» des Berliner Regisseurs Oliver Spatz erhielt viel Beifall." Thüringer Allgemeine, 26. Mai 2005
"Freiheit hinter Gittern
Lieblos werfen ihn die Wärter auf den Boden. Er ist bewusstlos. Auf seinem Bauch hat er eine Gitarre festgebunden. Langsam kommt er in der Zelle zu sich und stellt fest: Er ist zurück in Mannheim. […] Schillers Leben, Auszüge aus seinen Stücken, aber auch persönliche Erlebnisse der Häftlinge verschwimmen, was das Theaterstück authentisch wirken lässt." Mannheimer Morgen, 11. Juni 2005
"Der Dichter und seine Räuber im Knast Die witzige Montage unterschiedlicher Schillertexte, viele originelle Einfälle und die Spielfreude, mit der dies ohne großen Aufwand auf beachtlichem Niveau umgesetzt wurde, kam beim Mannheimer Publikum glänzend an." Rhein-Neckar Zeitung, 11. Juni 2005
"Wie ein altes Mütterchen Tinte kaufen wollte"
"Hier sitzt Matthias Silze und denkt über Daniil Charms nach." Taz, 8. Mai 2004
"Typisch Englisch I - IV"
"Zu Besuch im (zeitweiligen) Meininger Harfenmuseum
Gescheit und witzig in der Anlage, eloquent und unterkühlt zugleich im verbalen Vortrag und technisch sicher sowie musikalisch inspirierend im Spiel der Harfe, gefällig in jenem der Violine – so zeigte sich in den Tagen vor dem Shakespeare-Festival die Meininger Künstlerschaft." Freies Wort, 14. Mai 2003 (zu: „The Royal Harpist“)
"Ballett zeigte sich in Spitzenform – Kostbarkeiten in „House and Garden“ Geschickt hatte Oliver Spatz Texte von Goethe, Immermann, Keats, Fürst Pückler-Muskau und Shakespeare zu einer Collage aus Monologen, Gesang und Tänzen zusammengefasst. Typisch „Meiningerisch“ war dieser Theaterabend, der in einer gelungenen Inszenierung Künstler aller Sparten zum Ensemble vereinte."
Meininger Tageblatt, 28. April 2003 (zu: „Typisch Englisch – Part 2)“
"Genussvolles rund ums Frühstücksei - Amüsante Einblicke in englische Lebensart
Witzig und spritzig, vom sprichwörtlich feinen englischen Humor inspiriert." Meininger Tageblatt, 31. März 2003 (zu: „Bed and Breakfast“)
"Die Konzertmuschel"
"Köstlicher hätte die Muschel-Verführung nicht sein können." Meininger Tageblatt, 14. Oktober 2002
"Mein Gehirn ist eine Narbe"
"Sieben Jahre nach seinem Tod: Heiner Müller besucht das Meininger Theater Nicht zur Freude und Erhebung, aber sehr dramatisch.
Und schließlich verlässt man das Theater schweigend, ratlos und mit dem Gefühl, man habe eben Heiner Müller stellvertretend für die gesamte deutsche Weltschmerzfraktion ans Kreuz genagelt. The Show must go on." Freies Wort, 8. Juni 2002
"Willkommen Port-Louis"
"Banalität des Nichts
Hoch klingt das Lied von der Heimat, wenn es manchmal auch nur ein „blubb, blubb“ ist, und so artistisch wie musikalischer Dadaismus." Die Rheinpfalz, 11. März 2000
"Kanak Sprak"
"Von der Angst hinter der aggressiven Selbstbehauptung
In zwei Einzelstudien von Oliver Spatz brillieren Kees Campfens als liebenswerter Kümmeltürke und Franziska Arndt als psychisch Kranke, die atemlos gehetzt ein undurchschaubares Gespinst von Bildern der Angst herunterhaspelt. Auch in seinem Gruppenbild zeigt sich Spatz einem stilisierten Verismus verpflichtet." Die Rheinpfalz, 4. Oktober 1999/
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